Onlinemarketing kurz erklärt #1

Alex on 21. Dezember 2017

Wir möchten euch im Dickicht des Onlinemarketings­ nicht alleine lassen und erklären euch in 10 Lektüren einige der wichtigsten Kennzahlen. Das ist weder Voodoo noch Schabernack – hier geht es darum, dass eure Corporate-Website oder euer Webshop zu eurem besten Vertriebler wird, und das 24/7. Damit das funktioniert, gilt es über folgende Kennzahlen Bescheid zu wissen, diese analysieren, bewerten und nutzen zu können.

Das war Deutsch und nun folgt Marketingslang. Nicht mit der Maus und dem Elefanten, sondern mit dem allseits beliebten MEFABoT:

Site-Stickiness (Verweildauer)

Sagt aus, wie lange sich ein Nutzer (oder im Durchschnitt eine Nutzergruppe) auf einer spezifischen Webseite aufgehalten hat. Dieser Wert gibt somit Auskunft darüber, ob der Inhalt den Nutzer entsprechend inhaltlich an sich binden konnte. Ob der Nutzer beispielsw. einen Artikel ganz gelesen hat (z.B. 4,5 Minuten), oder ob er die Seite bereits nach nur wenigen Sekunden wieder verlassen hat.

Haben entsprechend viele Seiten hier nur einen sehr niedrigen Wert, so könnte der Inhalt evtl. nicht den Erwartungen des Nutzers entsprechen oder es könnte gar ein technisches Problem mit der Seite vorliegen.

Cost-per-Click

Sagt aus, wie hoch der Preis für einen spezifischen Klick eines Nutzers auf eine Werbemaßnahme (z.B. Banner) ist. Dem Klick folgt eine definierte Aktion, meist der Weiterleitung auf eine Landingpage der Corporate Website des Unternehmens.

Bei manchen Online-Werbemitteln wird der Preis pro Klick per Auktion bestimmt. Wie oft dann tatsächlich Klicks (und damit entstehende Kosten) generiert werden können, hängt z.B. vom Höchstgebot (pro Klick) der einzelnen auktionierenden Unternehmen bzw. von deren z.B. Tagesbudgets für das Werbemittel ab.

Contacts-per-Order

Sagt aus, wie viele Kontakte zwischen dem Unternehmen bzw. der Unternehmensmaßnahme und dem Nutzer standen, bis dieser zu einem zahlenden Kunden gewandelt werden konnte.

Im besten Fall ging einer spezifischen Produktbestellung nur ein einziger Kontakt mit einem Nutzer voraus (z.B. Klick auf Produktbanner), was einem ConPO-Wert von „1“ entspräche. Je mehr Kontakte pro tatsächlich getätigter Order nötig waren, desto kostenintensiver bzw. inneffizienter war die dazu getätigte Maßnahme.

 

P.S.: Ohne es zu wissen, habt ihr gerade etwas über Performance Marketing gelernt. Was das ist? Das ist die leistungsbezogene Honorierung von Werbeträgern durch erfolgbasiertes Onlinemarketing. Darüber und über SEO (Suchmaschinenoptimierung) erzählen euch gerne mehr.

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